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  • Dietmar Gebert

„Alle wettern auf das Wetter!“

Wir haben in den letzten Taten schon so ziemlich alles gehabt, was es an Wetter gibt: Sonne, Regen, Sturm, Nebel, Schneefall... Und dabei ist das Jahr gerade mal 6 Tage alt.


Als Hobby-Meteorologe weiß ich: Einem Hoch folgt meist ein Tief (und umgekehrt). Hochs und Tiefs bekommen seit Jahren menschliche Namen: Und so hat es „Alex“ in diesem Jahr schon hinter sich; „Bernhard“ (übrigens nach Bernhard Hoecker benannt), steht in den Startlöchern. Wer sich ein „Hoch“ kaufen will, kann sich dafür beim Institut für Meteorologie bei der FU Berlin bewerben. Für 360 € seid ihr dabei!

Wenn also in Kürze das Hoch „Didi“ verkündet wird, dann habt ihr das schöne Wetter mir zu verdanken.


Im übrigen haben wir erst 1 Hoch-, dafür aber schon 3 Tiefdruckgebiete hinter uns (Barbara, Celimene und Doreen) und wie gesagt, das Jahr ist erst 6 Tage alt.




In der Nacht auf Drei Könige hat es erstmalig in diesem Jahr bei uns in Seedorf geschneit. So lese ich in meinem Wetter-Regel-Buch:


„Wenn es an Drei König’ schneit,

ist der Winter nicht mehr weit!“


Wenn das keine intelligente Bauern-„Weißheit“ ist.




Der Schnee von heute, ist aber der Matsch von Morgen. Das habe ich heute schon zu spüren bekommen, als ich bei meiner Nordic-Walking-Runde den Asphalt verließ. Sofort verließ mich der Halt und durch den Druck meiner Schuhe sank ich knöchel-tief ein. Deshalb sprechen Meteorologen auch von einem „Tief-Druck-Gebiet?“


Und dass sich das Wetter auf die Psyche der Menschen auswirkt, wissen wir auch nicht erst seit Sigmund Freud. Der hätte sicher eine Freud’ an den folgenden Zeilen.


Also, wie bedingt das Wetter unser Wohlbefinden?


Trifft Nebel morgens das Gemüt, sind wir bis am Abend müd’.

Läuft Regen über Daches Trauf, regen sich die Menschen auf.

Ist Sonnenschein im Ort zu sehen, scheint es uns ganz gut zu gehen.

Nur über wochenlange Hitze, mache ich jetzt keine Witze...


Der letzte Schnee ist im Laufe meiner Walking-Runde weggetaut. Die Sonne setzte sich zunehmend durch und machte somit das Rennen. Wir gehen mit den Zeiten. Sind das etwa die sogenannten „Geh-Zeiten“?

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